Redaktion Die Letzte Ehre Aktualisiert: März 2026 · 6 Min. Lesezeit

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Erbrecht-Beratung: Wann brauchen Sie einen Anwalt?

Nach einem Todesfall stehen Hinterbliebene oft vor komplexen Erbfragen. Wer erbt was? Muss ich Erbschaftsteuer zahlen? Kann ich das Erbe ausschlagen? Ein Fachanwalt für Erbrecht kann helfen.

Wann ist eine Erbrecht-Beratung sinnvoll?

Eine rechtliche Beratung empfiehlt sich besonders in diesen Situationen: bei Streit unter Erben (Erbengemeinschaft), wenn das Testament unklar oder angefochten wird, bei hohem Nachlasswert oder Immobilienbesitz, wenn Sie ein Erbe ausschlagen möchten (Frist: 6 Wochen!), bei Schulden im Nachlass oder bei Fragen zur Erbschaftsteuer.

Wichtig: Die Frist zur Erbausschlagung beträgt nur 6 Wochen ab Kenntnis des Erbfalls. Danach gilt das Erbe als angenommen — inklusive möglicher Schulden.

Was kostet ein Anwalt für Erbrecht?

Die Kosten richten sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und hängen vom Gegenstandswert ab. Eine Erstberatung darf maximal 190 € zzgl. MwSt. kosten. Viele Anwälte bieten mittlerweile eine kostenlose Ersteinschätzung an, um den Fall zu bewerten.

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Die gesetzliche Erbfolge kurz erklärt

Ohne Testament greift die gesetzliche Erbfolge. Erben erster Ordnung sind die Kinder und deren Nachkommen. Erben zweiter Ordnung sind die Eltern und deren Nachkommen (Geschwister). Der Ehepartner erbt neben Erben erster Ordnung ein Viertel, bei Zugewinngemeinschaft die Hälfte des Nachlasses.

Erbschein: Wann ist er nötig?

Ein Erbschein ist der amtliche Nachweis der Erbberechtigung. Sie brauchen ihn für die Umschreibung von Immobilien, den Zugriff auf Bankkonten und zum Nachweis gegenüber Versicherungen. Der Antrag wird beim Nachlassgericht gestellt; die Kosten richten sich nach dem Nachlasswert.